Am Silvestertag wurde die Freiwillige Feuerwehr Jugenheim kurz nach 15 Uhr zu einer „tierischen“ Rettungsaktion alarmiert.  Ein Hund hatte sich in einen Fuchsbau verirrt und steckte seit über einer Stunde dort fest. Auf einem Spaziergang mit seinem Frauchen war der Terrier in den Bau hineingekrochen und kam nicht mehr zurück. Lediglich sein Bellen war zu hören; auf die Rufe seiner Halterin  reagierte er nicht. Daraufhin alarmierte sie die Jugenheimer Feuerwehr, die unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Stefan Katzer mit 20 Kräften zur Einsatzstelle in die Alsbacher Straße ausrückte.

Mit Schaufeln, Pickeln und einem zwischenzeitlich angeforderten Bagger wurden mehrere Kubikmeter Sand und Erde abgetragen. Hierzu war es erforderlich den Fuchsbau bis auf  über 3 m Tiefe freizulegen. Nach fast zwei Stunden Einsatztätigkeit konnte der Hund aus dem Fuchsbau gerettet werden. Mit einem freudigen Bellen und viel Schwanzwedeln bedankte sich der Vierbeiner bei den Rettungskräften und konnte an seine glückliche Besitzerin übergeben werden.

In Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Jugenheim mit 20 Einsatzkräften, Gemeindebrandinspektor Seeheim-Jugenheim und eine Tierärztin.

Schlagwörter: ,