Gebäudebrand Seeheim

Hoher Sachschaden entstand beim Brand einer ehemaligen Schreinerei im Dünenweg in Seeheim am frühen Morgen des 13.10.2014. Die um 03.22 Uhr alarmierten Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Seeheim fanden beim Eintreffen an der Einsatzstelle bereits einen ausgedehnter Brand im Werkstattgebäude und des zugehörigen Kellers vor. Innerhalb kurzer Zeit stand das Gebäude sodann in Vollbrand.

Auf Grund der Einsatzlage wurde die Alarmstufe erhöht und zunächst die Freiwillige Feuerwehr Jugenheim alarmiert.

Zu Deckung des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräten und -einsatzkräften erfolgte zu einem späteren Zeitpunkt auch die Alarmierung der Ortsteilswehren Malchen und Ober-Beerbach sowie von Kräften der Freiwilligen Feuerehren Alsbach und Pfungstadt und der Berufsfeuerwehr Darmstadt.

Durch einen massiven Löscheinsatz u.a. unter Einsatz von fünf Atemschutztrupps im innenangriff sowie dem Monitor der Drehleiter konnte das Feuer nach rd. einer Stunde unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen der  Flammen auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden.

Nach rund viereinhalb Stunden Einsatz war das Feuer endgültig gelöscht.

Insgesamt waren rd. 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an der Einsatzstelle.

Verletzte waren nicht zu beklagen.

Von der Feuerwehr vor Ort durchgeführte Schadstoffmessungen ergaben, dass für die Bevölkerung keine Gesndheitsgefährdung gegeben war.

Die Einsatzleitung lag in den Händen von Gemeindedebrandinspektor Stefan Katzer, des Seehimer Wehrführers Jens Ramge sowie dessen Stellvertreters Matthias Ramge.

Quelle: FF Seeheim, K. Kraft

http://www.kfv-dadi.de/cms/index.php/einsaetze/item/128-brand-einer-ehemaligen-schreinerei-in-seeheim

 

Megaübung der Jugendfeuerwehr – auch wir waren dabei

„Groß-Fabrik in Vollbrand, 127 Einsatzfahrzeuge und rund 1.000 Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden alarmiert.“ Das war das Einsatzstichwort, das unserer Jugendfeuerwehr am gestrigen Samstag Mittag erhielt. Mit über 200 Strahlrohren gaben die Jugendfeuerwehren des Landkreises Darmstadt-Dieburgs, sowie einigen Jugendfeuerwehren aus dem Main-Kinzig-Kreis, Odenwaldkreis und der extra zu diesem Event angereisten Jugendfeuerwehr aus der Partnergemeinde Zwickau, in einem Zeitraum von 15 Minuten 400.000 Liter Löschwasser auf das Übungsobjekt ab. Die Jugendlichen verlegten über 5 Kilometer Schlauchleitungen um das fiktive Feuer in den Griff zu bekommen.

Um 13:15 trafen sich die Jung-Feuerwehrfrauen und -männer in der Feuerwache in Jugenheim, von hier aus ging es zum ersten Treffpunkt auf dem Parkplatz an der Major-Karl-Plagge-Kaserene. Dort traf sich ein Teil des 5. Megalöschzuges und bezog Aufstellung, sodass sich die Kolonne gegen 13:40 in Richtung des zugewiesenen Bereitstellungsraums der Bosch-Rexroth AG im Ober-Ramstädter Industriegebiet, in Bewegung setzte. Ab diesem Zeitpunkt wurde dem MTW S/J 3-19-2, als Florian Mega 5-08 und das TLF 16/24, Rufnahme S/J 3-21, als Florian Mega 5-19 geführt.
Nach und nach füllte sich der Bereitstellungsraum des 5. Megalöschzuges und die Jungfeuerwehrleute konnten die Zeit bis zur geplanten Sirenenalarmierung gegen 15:00 nutzen, um mit anderen Feuerwehren in Kontakt zu kommen, bzw. sich über Fahrzeuge anderer Feuerwehren zu informieren. So langsam wurde allen klar, dass dieser Tag so schnell nicht vergessen gehen würde, da schon allein der 5. Megalöschzug eine beachtliche Größe von 25 Fahrzeugen aufbot. Insgesamt sollten 6 Megalöschzüge an der Übung beteiligt sein.
Mit 10 minütiger Verspätung ertönte der Sirenenalarm und die Alarmierung durch den Zugführer des 5. Megalöschzuges Werner Koch, sodass sich der Zug in Richtung Caparol DAW auf den Weg machte. Der Zugführer gab nach der Eisenbahnbrücke auf der Roßdörfer Straße das Sondersignal frei. Ab jetzt bekam der Übungseinsatz reale Bedinungen und alle verhielten sich wie bei einem Vollbrand einer Groß-Fabrik.
Der Angriffsweg des 5. Megalöschzuges führte über den Gräfenbergweg auf das Geländer der DAW. Nachdem der MTW (Florian Mega 5-08) zusammen mit den anderen MTW’s etwas abseits des Geschehens parkte lies Fahrzeugführer Dominik Dieter die junge Mannschaft absitzen und nach einem kurzen Fußmarsch vor dem bereits in Stellung gebrachtem TLF 16/24 (Florian Mega 5-19) antreten. Die  Gruppe erhielt gemäß ihren Positionen die Befehle: Achtung: Brand im gegenüberliegenden Gebäude, Wasserentnahmestelle offenes Gewässer (Wasserbehälter hinter dem Fahrzeug), Verteiler eine B-Länge in Richtung Gebäude, Angriffstrupp zur Brandbekämpfung mir 1.Rohr über den Hof VOR!
Diesen Befehl wusste jeder der Jungfeuerwehrleute genau zu deuten, die Jahrelang wiederholten Handgriffe klappten auf Anhieb und innerhalb kürzester Zeit war der Verteiler mit drei Abgängen gesetzt sowie die drei C-Schläuche mit Strahlrohren einsatzbereit. Zeitgleich wurde die Saugleitung zwischen TLF 16/24 und Wasserbehälter hinter dem Fahrzeug hergestellt, sodass die Jugenheimer neben dem eigenen Verteiler nochdie Fahrzeuge der Jugendfeuerwehren von Seeheim und Ober-Beerbach mit Wasser speisten.
Kurze Zeit später wurde durch die Einsatzleitung „Wasser-Marsch“ befohlen und aus insgesamt 200 Strahlrohren wurde der fiktive Groß-Fabrik Vollbrand bekämpft.
Über 15 Minuten wurde dann aus allen Rohren gelöscht und über 400.000 Liter Wasser auf die Gebäude gespritzt. Nachdem alle Wasserbehälter und die Tanks der Löschfahrzeuge leer waren kam der Befehl zum Abbau „zur Abfahrt fertig“ worauf hin alles wieder ordnungsgemäß in den Autos verstaut wurde.

„Tratsch nass“ aber glücklich versammelten sich alle am Eingang bei einer Rindswust mit Brötchen und Cola, zufrieden mit dem geleisteten konnte man die Mega-Übung 2014 ausklingen lassen.
Nach der selbstständigen Rückfahrt nach Jugenheim packten bei der Nachbereitung der Übung alle mit an sodass gegen 18:30 jeder erschöpft aber mit neuen Erfahrungen und Eindrücken den Heimweg antrat.

Abschließend lässt sich sagen, dass es eine absolut gelungene Mega-Übung war, bei der alle Jugendlichen wieder einmal bewiesen haben das sie genau wissen was zu tun ist wenn es darauf ankommt. Die Vorfreude auf die nächste Mega-Übung 2015 war bei allen schon jetzt spürbar.

 

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Erneut Land Unter in Jugenheim

Nach dem Unwetter des vergangenen Sonntags hieß es am Freitag wieder “ Land Unter“ in Jugenheim. Aus der Straßenbaustelle im Balkhäuser Tal war wieder ein Sturzbach geworden. Die schlammige Brühe ergoss sich bis zum Kreiskrankenhaus und verschmutze die Hauptstraße. Seitens der Jugenheimer Feuerwehr, die kurz nach 17 Uhr alarmiert wurde und mit 24 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen im Einsatz war, galt es vorrangig die Wassermassen in die Gullys umzuleiten, Keller mit Sandsäcken zu sichern, sowie einen Keller leer zu pumpen. Außerdem wurden die Gitter der Stauwehre im Stettbacher Tal, Bachwinkel und Grenzweg von Unrat gesäubert, damit hier nicht auch noch Schaden angerichtet wurde. Gegen 20 Uhr konnten die durchnässten Einsatzkräfte nach getaner Arbeit wieder in das Gerätehaus zurück kehren.

Chlogasaustritt im Freibad Jugenheim

Chlogasaustritt im Freibad Jugenheim

In der Folge des Gasaustritts wurde über die Gefahrenmeldeanlage ein automatischer Alarm bei der Leitstelle in Dieburg ausgelöst. Nach Alarmplan wurden um 15.50 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren von Jugenheim, Seeheim, Bickenbach, Pfungstadt mit Gefahrgutzug, Führungsunterstützung, Pressegruppe, BF Darmstadt, Rettungsdienst und Polizei alarmiert.

Die ersten eintreffenden Kräfte, darunter auch der zuständige Einsatzleiter Jens Ramge, wurden durch die Verantwortlichen des Freibades über die Situation informiert. Danach hatte eine automatische Meßeinrichtung einen Wert von mehr als 6 ppm angezeigt. Aus diesem Grund wurde die Erkundung der Gefahrenstelle durch den Angriffstrupp unter CSA vorgenommen. Parallel wurde zum Binden von Chlorgasen ein Wasserwerfer eingesetzt.

Die Anlage wurde durch den Angriffstrupp untersucht, die Batterieflaschen abgestellt. An einer Flasche ergab sich ein von den anderen Flaschen abweichender Druck. Ob an dieser Flasche die Schadstelle liegt, wird eine Fachfirma ermitteln. Bis dahin bleibt das Freibad bis auf Weiteres geschlossen.

Im Einsatz waren die bereits genannten Einsatzkräfte,  sowie der Brandschutzaufsichtsdienst mit insgesamt 62 Kräften.

Quelle: http://www.kfv-dadi.de/cms/index.php/einsaetze/item/104-chlogasaustritt-im-freibad-jugenheim

Weitere Presse Berichte:

http://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-am-main/schwimmbad-in-jugenheim-geraeumt-37089246.bild.html

http://www.echo-online.de/region/darmstadt-dieburg/seeheim-jugenheim/Schwimmbad-nach-Chlorgasalarm-geschlossen;art1301,5308833

http://www.fr-online.de/darmstadt/seeheim-jugenheim-chlorgasalarm-im-schwimmbad,1472858,28016532.html

Unwettereinsätze in Seeheim-Jugenheim

Bedingt durch örtlich starken Niederschlag im Bereich des Westkreises in den frühen Morgenstunden des 21.07.2014, sind derzeit die ab 05:15 Uhr durch die Zentrale Leitstelle Darmstadt-Dieburg alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren an rund 120 Einsatzstellen tätig.

Der Einsatzschwerpunkt liegt in der Gemeinde Seeheim-Jugenheim. Im Ortsteil Seeheim sind die derzeit ca. 95 Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Stefan Katzer an 100 Einsatzstellen tätig, insbesondere waren Keller- und Einliegerwohnungen betroffen. Eine besondere Großlage war an den Tennisplätzen zu verzeichnen, hier waren ca. 1000 m² in einer Höhe von 40cm überflutet.

Neben den Kräften der Feuerwehren der Gemeinde Seeheim-Jugenheim, sind die Feuerwehren Pfungstadt und Roßdorf zur überörtlichen Hilfe vor Ort. Kreisbrandinspektor Ralph Stühling und Bürgermeister Olaf Kühn machten sich vor Ort ein Bild der Lage.

Quelle: http://www.kfv-dadi.de/cms/index.php/einsaetze/item/98-vorabmeldung-unwettereinsaetze-im-westkreis

Weitere Presseberichte:

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=85065&key=standard_document_52444239&mediakey=fs/hessenschau/2014_07/140721193548_hs_unwetter_35398&type=v

Flächenbrand in Malchen

Am Freitag den 13.06.2014 wurde die Feuerwehr Jugenheim gegen 17.40 Uhr zur Unterstützung zu einem Flächenbrand nach Malchen alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte eine ca. 5.000 qm große Fläche, die sich über mehrere Gärten bis zur  L 3100 erstreckte.

Die Feuerwehr Jugenheim wurde im südlichen Einsatzabschnitt zusammen mit den Malchner Kameraden eingesetzt. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Stefan Katzer, der nach einer Stunde „Feuer aus“ melden konnte. Nach einer weiteren Stunde Einsatzzeit waren auch die letzten Glutnester abgelöscht und die Feuerwehren konnten die Einsatzstelle verlassen. Während des Einsatzes musste die Straßenbahnstrecke zwischen Eberstadt und Malchen vorübergehend gesperrt werden.

Eingesetzt waren die Feuerwehren aus Malchen, Seeheim, Jugenheim, Pfungstadt und Pfungstadt West mit rund 60 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen.

Tierrettung: Hund in Fuchsbau

Am Silvestertag wurde die Freiwillige Feuerwehr Jugenheim kurz nach 15 Uhr zu einer „tierischen“ Rettungsaktion alarmiert.  Ein Hund hatte sich in einen Fuchsbau verirrt und steckte seit über einer Stunde dort fest. Auf einem Spaziergang mit seinem Frauchen war der Terrier in den Bau hineingekrochen und kam nicht mehr zurück. Lediglich sein Bellen war zu hören; auf die Rufe seiner Halterin  reagierte er nicht. Daraufhin alarmierte sie die Jugenheimer Feuerwehr, die unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Stefan Katzer mit 20 Kräften zur Einsatzstelle in die Alsbacher Straße ausrückte.

Mit Schaufeln, Pickeln und einem zwischenzeitlich angeforderten Bagger wurden mehrere Kubikmeter Sand und Erde abgetragen. Hierzu war es erforderlich den Fuchsbau bis auf  über 3 m Tiefe freizulegen. Nach fast zwei Stunden Einsatztätigkeit konnte der Hund aus dem Fuchsbau gerettet werden. Mit einem freudigen Bellen und viel Schwanzwedeln bedankte sich der Vierbeiner bei den Rettungskräften und konnte an seine glückliche Besitzerin übergeben werden.

In Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Jugenheim mit 20 Einsatzkräften, Gemeindebrandinspektor Seeheim-Jugenheim und eine Tierärztin.

Unwettereinsätze im Gemeindegebiet

Am 06.08.2012 wurde der Landkreis Darmstadt-Dieburg von einer unwetterartigen Gewitterfront heimgesucht, hierbei war auch die Gemeinde Seeheim-Jugenheim betroffen. Alleine die Jugenheimer Wehr musste ab 16.00 Uhr neun Einsatzstellen in ihrem Ausrückebereich abarbeiten. Einsatzschwerpunkt war insbesondere das Stettbacher Tal, wo 4 Bäume entfernt werden mussten. Einer dieser umgestürzten Bäume begrub auch mehrer PKW unter sich.

Glücklicherweise waren keine Personenschäden zu beklagen. Das Stettbacher Tal musste über 2 Stunden für den Verkehr gesperrt werden, diese Vollsperrung konnte erst gegen 18.30 Uhr aufgehoben werden. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte bei der der Beseitigung der umgestürzten Bäume durch die örtlichen Forstarbeiter. Die Freiwillige Feuerwehr Jugenheimer war mit 30 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen bis 20.30 Uhr im Einsatz.

Jugendfeuerwehr wird mit Leistungsspange ausgezeichnet

Anlässlich des 34. Kreisjugendfeuerwehrtages in Dieburg vom 05. bis 07. Juli legte eine Gruppe, bestehend aus 9 Angehörigen der Jugendfeuerwehren Jugenheim, Malchen, Ober-Beerbach, Seeheim und Stettbach, erfolgreich ihre Prüfung zur Leistungsspange ab.

Bereits mehre Monate hatten sich Lina Hofmann, Luzian Linnemann, Ariane Borsch, Dominik Wöhnl, Jan Nehrbass, Lydia Heidemann Dennis Binzen, Tim Bürkle und Patrick Müller unter Leitung von Gemeindejugendfeuerwehrwart Frederic Hansen und seinem Betreuerteam für diesen Tag intensiv vorbreitet. Fünf verschiedene Disziplinen mussten sie dabei bestehen, dieses waren Kugelstoßen, Schnelligkeitsübung, 1500 m Lauf, Einsatzübung und eine theoretische Prüfung. Am Samstagabend konnte Kreisjungendfeuerwehrwart Manuel Feick verkünden, dass alle von den 7 an den Start gegangen Leistungsspangenmannschaften der Landkreisfeuerwehren bestanden hätten. Zusammen mit der ersten Kreisbeigeordneten Rosemarie Lück, Kreisbrandinspektor Ralph Stühling, den Abnahmeberechtigten der Deutschen Jugendfeuerwehren und weiteren Ehrengästen wurde dann die Leistungsspange den erfolgreichen Jugendlichen angesteckt.